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Editorial:


was haben eiszeiten mit polspruengen zu tun?

wir alle haben in der schule gelernt, dass bis vor ca 10.000 jahren eine eiszeit auf der erde
herrschte.
uns wurde beigebracht, dass waehrend einer eiszeit das polareis sich weltweit weiter richtung
aequator ausbreitet.
warum es weltweit mal waermer und mal kaelter wurde, darueber gingen die lehrer gerne schnell hinweg.

uns wurde noch eingetrichtert, dass durch die geringeren niederschlaege waehrend einer eiszeit
sich in den aequatornaeheren gegenden wuesten aus niederschlagsmangel breitmachten.

fein. - oder nicht?

eigentlich ja. wenn da nicht ein paar stoerende dinge waeren.
da hat man doch bei spitzbergen korallenskelette im meer gefunden. stammreste und wurzeln von
tropischen baeumen gab der kalte boden spitzbergens den forschern auch frei.

die erklaerung war natuerlich aeusserst einleuchtend: spitzbergen ist in millionen jahren mit den
kontinentalschollen vom aequator in die arktis gewandert.
warum zum hundekuchen sind dann die heutigen korallenriffe (z.b. vor australien) in gefahr, binnen
weniger jahre zerstoert zu werden? - wenn das zeug doch jahrmillionen ueberdauert??

also, weil es kaelter und damit trockener wurde, haben sich die wuesten ausgebreitet.

das leuchtet mir ein. kaelter, weniger wolken, weniger regen.
aber hoppla! regen heisst doch vornehm "niederschlag". allerdings heisst schnee auch niederschlag,
weil er gefrorener regen ist.
weniger waerme - weniger regen. mehr kaelte - mehr schnee, der zu kilometer hohen gletschern wird.
toll! wir haben also eiszeit, weil schnee zu gletschern wird, der gar nicht fallen kann, weil nicht
genug verdunstetes wasser in der luft ist!

hier schweifen meine gedanken mal wieder ab...
wir leben im beschleunigten treibhauseffekt. nicht? - doch! sagt uns doch jeder politiker.
die wissen's ganz genau. es wird beaengstigend schnell immer waermer. deshalb verdunstet mehr
wasser, also breiten sich die wuesten weltweit aus. - öh... ich denk, das tun die inner eiszeit??
oder tun die das immer?

ah! jtzt weiss ich's!
mehr waerme - mehr wolken - mehr wolken - weniger waerme. das funktioniert ja wie'n thermostat!
also kann's ja nie ZU heiss werden!
aber, lassen wir das. das ist zu simpel. also kann kein politiker das verstehen.

zurueck in die eiszeit:
da haben doch so ein paar stoerenfriede von feldforschern bewiesen, dass waehrend der letzten eiszeit in alaska und gleich gegenueber in kamchatka/ost sibirien keine vereisung war!
davon, dass es auch in den tropen gletscherspuren gibt, und gletscherspuren, die "in die falsche
richtung" verlaufen, davon will ich lieber garnicht reden.
genau so wenig, wie davon, dass bereits seit ueber sechzig jahren forschungsergebnisse existieren,
die darauf hindeuten, immer wenn in nordamerika die gletscher zunahmen, wurden die in suedamerika
kleiner. und umgekehrt.
aber, lassen wir das. schaun wir uns lieber ein bild an. (da ganz unten, unterm text)
da hab ich mit nem weissen kringel den geografischen nordpol eingezeichnet.
und mit nem gelben kreis den polarkreis. also die zone, in der eigentlich permafrost und
permaeis/gletscher zu finden sein muessten.
mit schwarzer umrandung hab ich das aktuelle perma-landeis eingezeichnet.(ok,ok, wer von den
lesern zufaellig mal us vizepraesident war, darf die existenz dieser eismassen anzweifeln)
wenn wir den gelben kreis gegen die schwarzen umrisse vergleichen, sehen wir, (ich zumindest) dass
lediglich ein zipfel des groenlandeises aus dem kreis ragt.

gehn wir mal zurueck in die eiszeit.
weiss gesprueht sind die landflaechen, die mehr oder weniger erwiesenermassen waehrend der eiszeit unter gletschern waren.
von der heutigen wissenschaft wird alles was im roten kreis liegt als damals vergletschert
bezeichnet.
wirklich als damals vergletschert bewiesen ist das im blauen kreis.
egal, welchen von beiden man betrachtet, ist die tatsache, dass zwar nordamerika unter eis war,
aber nordost sibierien (und alaska) nicht.
warum war diese riesige landmasse nicht bis zur gleichen entfernung vom pol vereist, wie europa
und nordamerika?

als antwort hab ich einfach mal einen "Eiszeitnordpol" in den mittelpunkt des blauen und roten
kreises als rosa kringel gemalt.
fuer mich reicht das eigentlich als sehr starker hinweis darauf, dass die behauptung einer
weltweiten eiszeit nur in entweder europa, oder im osten nordamerikas entstehen konnte.
der groesste teil asiens muss mit ende der "eiszeit" kaelter geworden sein.(da polnaeher)

so, ich moechte mich erstmal hierauf beschraenken.
auf den hellbraunen kreis, und den von mir angenommenen naechsten pol moechte ich gesondert eingehen,
nachdem ich meine schauungen komplett (wieder) vorgestellt habe.

bleibt nur noch nachzutragen, dass das rosa kreuz die stelle ist, wo Anderson den letzten pol
vermutet hat.




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